Motorentechnik für die Ausbildung

 29.11.2016 09:21:47 | CSS, W. Rupp
Ludwigsburger Carl-Schaefer-Schule freut sich über Spende von Briggs & Stratton
Motoren von Briggs & StrattonFoto: Briggs & Stratton / Kay-Uwe Müller

(Ludwigsburg, 22. November 2016) – Die Carl-Schaefer-Schule in Ludwigsburg erhält Motoren von Briggs & Stratton für die Ausbildung im Kfz-Bereich. Am 22. November wurden insgesamt sechs baugleiche Einzylinder-Viertakt-Motoren mit einem Gesamtwert von über 2.100,- Euro offiziell übergeben. Die Motoren werden für die Erklärung von Grundprinzipien verwendet, auf deren Basis praktisch jeder luftgekühlte Viertakt-Benzinmotor funktioniert.

„Die jetzt übergebenen Motoren eignen sich deshalb besonders gut, weil sie kompakt aufgebaut und alle wesentlichen Teile leicht zugänglich sind“, sagt Albert Herold, verantwortlich für den DIY (Baumarkt-) Bereich für Briggs & Stratton in Europa. Der amerikanische Hersteller ist der größte Produzent von luftgekühlten Viertakt-Benzinmotoren weltweit. Jedes Jahr werden etwa 10 Millionen Motoren gebaut, die allerdings nicht in Autos, sondern vor allem in Gartengeräten (Rasenmäher, Aufsitzmäher, Generatoren, Baumaschinen u.a.) zum Einsatz kommen.

„Die fabrikneuen Motoren lassen sich sehr leicht und anschaulich zerlegen und auch wieder zusammensetzen. Die damit verbundene Möglichkeit, besonders praxisnaher Wissensvermittlung wird die Qualität unserer Ausbildung weiter verbessern“, freut sich Studiendirektor Wolfram Rupp, Abteilungsleiter Fahrzeugtechnik und ergänzt: „Zudem bilden wir in der Einjährigen Berufsfachschule Fahrzeugtechnik auch einige Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik aus.“

Die Ludwigsburger Berufliche Schule für Metall-, Elektro- und Fahrzeugtechnik bildet zusammen mit den Ausbildungsbetrieben im Kraftfahrzeughandwerk des Landkreises zur Zeit etwa 320 Kraftfahrzeugmechatroniker sowie Auszubildende in weiteren Kraftfahrzeugberufen aus.

„Dank der neuen Motoren können mehrere Kleingruppen mit jeweils zwei oder drei Schülern gleichzeitig an einem Motor arbeiten.“

„Der berufspraktische Unterricht findet in kleinen Gruppen statt. Dank der neuen Motoren können mehrere Kleingruppen mit jeweils zwei oder drei Schülern gleichzeitig an einem Motor arbeiten“, erklärt die Schulleiterin Andrea Theile-Stadelmann. Roland Kretschmann, in dessen Werkstatt die Motoren eingesetzt werden, plant, diese in Einzelteile zerlegen, wieder zusammen fügen zu lassen und anschließend einen Probelauf durchzuführen. Auch im Rahmen von Projekten sollen die Motoren zum Einsatz kommen.